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  ... Größe und Position eines Fensters pixelgenau steuern?

Oft möchte man die Fenster, mit denen man arbeitet, auf eine bestimmte Art und Weise anordnen.
Dabei geht es meistens darum, bei der Arbeit mit mehreren Anwendungs-Fenstern Platz zu sparen. Workarounder bietet dabei folgende Möglichkeiten:

  • Auch Fenster, deren Größe mit der Maus nicht veränderbar ist, können durch Workarounder angepasst werden.
  • Fenster können auch bei negativen Koordinaten positioniert werden (z.B. über den oberen Bildschirmrand hinaus, siehe nachfolgendes Beispiel).
  • Die Positionierung kann automatisch, bei jedem Öffnen des Fensters erfolgen oder erst bei Bedarf des Anwenders nach seinen Angaben. 

Beispiel:

Die Position einer laufenden Anwendung kann mit Workarounder sehr einfach festgelegt werden. Dazu ruft man das beiliegende Skript "SetAppSize.vbs"  z. B. über die Tastenkombination Win+p auf (siehe Ereignisdatensatz weiter unten).

Dadurch öffnet sich der nachfolgend abgebildete Dialog "Aktives Fenster positionieren". Dort kann man die Fensterkoordinaten des aktiven Fensters auslesen und verändern.
Im abgebildeten Beispiel liegt der Windows-Dialog "Eigenschaften von Datum und Uhrzeit" zunächst bei den Bildschirmkoordinaten x=137 und y=15 Pixel (grüne Markierung). Er ist 404 Pixel breit und 348 Pixel hoch (magenta- und cyanfarbene Markierungen).
Durch Eingabe von negativen x- / y-Koordinaten und durch Verringern von Breite und Höhe wird das Fenster so verkleinert und über den Bildschirmrand nach links oben verschoben, dass z.B. nur noch die Uhrzeit angezeigt wird (rote Markierung).

Dialogbox Aktives Fenster positionieren

Auf ähnliche Weise kann man Bildschirmplatz gewinnen, wenn man nicht benötigte Anteile von Fenstern (z.B. die Titelzeile) über den Bildschirmrand hinaus verschiebt.

Vorbereitung:

Am besten legt man für diese Funktion einen Ereignisdatensätz im Register "Tastatur" an, durch den man dann das beiliegende Beispielskript SetAppSizeUser.vbs tastaturgesteuert auslösen kann.

 

 

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In der obigen Abbildung wird dies über den untersten, grün hinterlegten Ereignisdatensatz realisiert:

Sobald der  Datensatz gemäß der Abbildung angelegt und das Hauptfenster von Workarounder geschlossen wurde, wird die Tastenkombinationen Win+p überwacht und abgefangen.
Der gleichzeitige Druck auf die Windows-Taste (neben der linken Strg-Taste) und die p-Taste ruft dann den oben abgebildeten Dialog auf. Dort kann man Größe und Position des aktiven Fensters vorgeben: Zuerst werde die Koordinaten für die linke, obere Ecke des Fensters angegeben, dann folgen Angaben für die gewünschte Breite und Höhe. Die einzelnen Zahlenwerte sind durch Leerzeichen zu trennen. 

 
 


Rückgängig macht man den Effekt durch Aktivieren des betreffenden Fensters und erneuten Druck von Win+p. Durch Eingabe passender Werte wird das Fenster wieder vergrößert und weiter nach unten verschoben.
Sie können das aktivierte Fenster aber beispielsweise auch per Tastenkombination Alt+F4 schließen.
 

Hinweis 1: zum Always-On-Top-Status

Nach geschickter Verkleinerung und Positionierung eines Fensters ist es oft von besonderem Interesse, dem Fenster einen Always-On-Top-Status zu geben. Es bleibt dadurch dauerhaft im Vordergrund. Auch wenn es deaktiviert wird, kann es nicht mehr von anderen Fenstern verdeckt werden.
Durch die obersten beiden Datensätze der 2. Abbildung kann man diesen Status für das aktive Fenster mit der Tastenkombination Win+o setzen und mit Win+Shift+o rückgängig machen. Nähere Details finden Sie hier.
 

Hinweis 2: zur Fenster-Positionierung ohne Benutzereingabe

Eine Positionierung von Fenstern, ohne dass der Benutzer die Werte jedesmal eingeben muss, nimmt man am Besten mit dem Beispielskript SetAppSize.vbs vor. Die Angaben zu Position und Größe werden dem Skript als Startparameter übergeben und erfolgen nach dem selben Schema wie im Dialog "Aktives Fenster positionieren":

  • neue x-Koordinate des Fensters (= horizontaler Abstand zur linken, oberen Bildschirmecke)
  • neue y-Koordinate des Fensters (= vertikaler Abstand zur linken, oberen Bildschirmecke)
  • neue Fensterbreite
  • neue Fensterhöhe

Nähere Hinweise über Einsatz und  mögliche Optionen des Skriptes findet man als Kommentar in seinem Quelltext.
 

Hinweis 3: zum komfortablen Abspeichern mehrerer Fensterpositionen

Ein öfters benötigtes "Arrangement" aus mehreren auf dem Bildschirm positionierten Fenstern kann man mit dem Skript PosActiveApps.vbs speichern und später wieder herstellen. Dabei werden die Fensterpositionen in einer INI-Datei abgespeichert. Bei Bedarf kann man dort auch der Pfad der betreffenden Anwendungen oder Dokumente vorgeben, so dass das Skript die Fenster nicht nur positioniert, sondern zuvor auch öffnet.
 

Hinweis 4: zum Positionieren von Fenstern in eigenen Skripten

In eigenen Skripten können Sie Größe und Position des grade aktiven Fensters über die ActiveWindowPos-Eigenschaft des Automatisierungsobjektes WinTools steuern, wie im folgenden Beispielcode gezeigt:
Set tools=CreateObject("WorkarounderFServer.WinTools") ' Objekt erzeugen
tools.ActiveWindowPos= "-250 -226 342 254" 
' Position des aktiven Fensters setzen
 

 

 

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