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  ... eine Aktion beim Beenden des Systems durchführen?

Für die meisten Benutzer sind  in  regelmäßigen Zeitabständen Wartungsaufgaben am PC durchzuführen.
Aufgaben, wie das Defragmentierung der Festplatte, der Viren-Scan oder das Einspielen von Updates laufen zwar im Hintergrund ab, benötigen aber meist so viel Systemressourcen, dass der Computer während dessen nur eingeschränkt nutzbar bleibt.

Es ist also nicht besonders sinnvoll, diese Aufgaben automatisch zu einem festen Zeitpunkt ausführen zu lassen: Entweder der Anwender arbeitet gerade und wird durch die im Hintergrund laufende Aufgabe gestört, oder der PCs  ist aus und der Task wird gar nicht erst gestartet.

Stattdessen kann man z. B. an einem bestimmten Wochentag beim Beenden von Windows ein Skript starten lassen.

Dazu kann im Register "Zeit" des Workarounder-Hauptfensters anstelle eines Fenstertitels "Beim Windows-ENDE" ausgewählt werden (via Rechtsklick und  Kontextmenü, siehe nachfolgende Abbildung).

 

Ein Ereignisdatensatz, der das Herunterfahren unterbricht und mit einer Meldung an die Wartungsaufgabe erinnert, könnte dann wie folgt aussehen:
(Der Text der Meldung wird als Parameter nach Anklicken des Kontrollkästchens "Par" vorgegeben.)
 

 

 

.

 


Das dargestellte Ereignis würde einmal pro Woche eintreten, wenn samstags, ab 17:04:12  Windows heruntergefahren wird.
(Da das Herunterfahren nicht exakt zu dieser Zeit stattfinden wird, wird bei solchen Ereignissen die Option "nachholen" automatisch aktiviert.)

Wenn Sie statt der Erinnerungsmeldung z.B. das Defragmentieren der Festplatte direkt aus Workarounder starten möchten, geht dies ebenfalls sehr einfach:
Wählen Sie über die Schaltfläche "(Neues)Skript wählen" die Datei cmd.exe (z.B. unter: C:\WINDOWS\system32\cmd.exe), und geben Sie als Parameter z. B. vor: /k defrag c: && defrag d:

Durch diese Aktion wird die Kommandozeile ("DOS-Fenster") geöffnet. Laufwerk C: und D: werden defragmentiert.
Nach Abschluss dieser Vorgänge bleibt die Kommandozeile offen, so dass eventuelle Fehlermeldungen oder sonstige Ausgaben gelesen werden können. Ersetzt man /k durch /c, schließt sich die Komandzeile am Ende, was zum automatischen Herunterfahren des PCs genutzt werden kann (siehe Hinweis 2).

Hinweis 1:
Der hier beschriebene Aufruf von defrag in der Kommandozeile funktioniert so nur unter Windows XP. Unter Windows 2000 fehlt dieser Befehl und unter Vista benötigt er spezielle Rechte.
Insofern bietet es sich dort an, die Defragmentierung entweder (nach Erinnerungsmeldung) per Hand zu starten, oder z. B. ein Skript eigens für die automatische Abwicklung der Defragmentierung zu schreiben.

Hinweis 2:
Egal ob die Defragmentierung manuell oder automatisch gestartet wird, bequemerweise läßt man das System nach Erledigung der Aufgabe automatisch herunterfahren.
Dazu reagiert man im Register "Fenster"  z. B. auf die Aktivierung der Dialogbox  "Defragmentierung abgeschlossen" oder auf das Schließen der Kommandozeile "*system32\cmd.exe" und fährt das System mit dem Beispielskript ShutDownPC.vbs nach einer Warmeldung automatisch herunter.

 

 

 

 

 

 

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